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AustreliaS auf Entdeckungsreise...


Wissenswertes aus der Welt der Aborigines...





Die archaischen Gesetze der
Ureinwohner und ihre Überlieferung von Generation zu Generation...


Beschwerlicher Weg ins Landesinnere

Zum Beispiel:
Chambers Pillar…


Für die Weißen eine weithin sichtbare Landmarke.
Für die australischen Ureinwohner verkörpert er…
Itirkawara, den Knotenschwanzgecko-Geist-Ahnen

Itirkawara war ein unbeherrschter Krieger, der ausgedehnte Reisen unternahm und viele Männer tötete. Er war auch ein sehr schlechter Mensch, der unerlaubterweise mit den Frauen seiner Sippe zusammenlebte, die nach dem Stammesgesetz seine Verwandten waren. Geächtet und verjagt wegen dieses Vergehens, brachte er ein ihm verwandtes Wesen in diese Sandhügel mit. Hier ließ er sich nieder um auszuruhen – und wurde zu Stein, - Itirkawara, während seine Gefährtin sich duckte und ihr Antlitz voller Scham weg drehte. Auch sie erstarrte und wurde zu Yayurara, dem Burgfelsen, der Itirkawara in einiger Entfernung gegenüber liegt.

Itarkawara / Chambers Pillar erinnert die Aborigines an den Knotenschwanzgecko-Geistahnen

Mit dieser Legende erinnert Itirkawara oder Chambers Pillar die Aborigines immer daran, die moralischen Gesetze einzuhalten…

(Überliefert von den Ureinwohnern - Übersetzung ins Deutsche: AustreliaS)

   Didgeridoo

 

 Aboriginal Artwork...

Auf meinen letzten Reisen begegnete ich an der Küste von Neu-Süd-Wales an verschiedenen Orten Aboriginal Communities. Sie bieten ihren Artists die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen und zu verkaufen. Einen dieser Künstler, Allison Buchanan und sein Bild "Einheit" stelle ich hier gerne mit einer Erklärung vor.

  „Unity“

Künstler: Allison Buchanan, 2001 (Gumbaynggir Aboriginal Artist of Coastal N.S.W.)

 
"Ancient Spirits roam the world to put out their message, to unite and forgive and your mind will be at rest. Unite all peoples and have a beautiful world for our children to live."

Übersetzung: Der Geist der Ahnen durchstreift die Welt, um seine Botschaft auszusenden, die lautet, zusammen zu bringen und zu vergeben. Dein Geist wird zur Ruhe kommen. Bringt alle Menschen zusammen und Ihr schafft für Eure Kinder eine wunderschöne Welt zum Leben.


Die Mythologie der Aborigines...


Felsüberhang mit Aborigin Malereien in den East MacDonnells bei Alice Springs

 

Die Mythologie der Aborigines begegnet dem Entdeckungsreisenden auf diesem Kontinent auch heute noch an vielen Orten, vor allem im roten Herzen von Australien oder in den weitabgelegenen Gebieten, die traditionell immer von den Ureinwohnern verwaltet wurden. Diese Gebiete dehnen sich wieder aus, nachdem die Aborigines ihre alten Landrechte neu erstritten haben. Viele Sehenswürdigkeiten, die wie Magnete die Touristen aus aller Welt magisch anziehen, stehen heute wieder unter der Verwaltung der einheimischen Stämme. Sie verstehen sich seit Ewigkeiten als die Hüter des Bodens, auf dem sie leben und der Natur, mit der sie zu leben gelernt haben. Traumpfade und Songlines durchziehen noch heute den Kontinent und markieren die Stammesgebiete und Grenzen zwischen den einzelnen Clans. 



TrephinaGorge in den East MacDonnells bei Alice Springs

 

 

Wie die Ureinwohner ihr Wissen aus der geistigen Welt von Generation zu Generation weitergeben...

 

Beispiel: Die Devils Marbles 

Für die Weißen Touristen eine Sehenswürdigkeit mit besonderer Aura.
Die Aborigines im roten Zentrum von Australien nennen sie Karlwekarlwe / Karlu Karlu.
Für die einheimischen Stämme ist diese spektakuläre Ansammlung von riesigen, runden Felsblöcken reich an „mystischen Plätzen“ und ein wichtiger Treffpunkt für ihre Zusammenkünfte.

 

Karlwekarlwe (carl-lwa-car-lwa) in der Traumzeit…

Wörtlich übersetzt heißt Karlwekarlwe „runde Gegenstände“, aber für die Einheimischen bedeutet dieser Name viel mehr als das. Das Karlwekarlwe-Gebiet ist extrem reich an Traumplätzen, Orten, an denen besondere Ereignisse in der Traumzeit stattfanden. Die meisten der Geschichten dieser Träume werden geheim gehalten. Nur auserwählte Ureinwohner kennen sie.
Eine Version des Kwerreympe (Koor-im-pa), einem mythologischen Traum der Stammesfrauen, wird von Topsy Napumurta Nelson erzählt:

Der Munga-Traum…
„Zwei Warumungu-Damen reisten in der Traumzeit von Munga-Munga nach Karlwe-Karlwe, den Devils Marbles.
Kaytetye und Anmatyerr, Frauen aus dem Süden trafen hier in Karlwekarlwe mit diesen Warumungu-Damen zusammen. Sie hielten gemeinsam eine große Zeremonie ab, und sie führten einander ihre Traumgeschichten vor, die alle zu den Träumen gehörten, die den Aborigines-Frauen vorbehalten waren. Bevor die Weißen kamen, hielten sie an diesem Ort große Zeremonien ab, die alle mit diesem Munga Munga Traum zusammenhingen…“


Der Traum ist noch immer an diesem Ort…

Die Aborigines glauben, dass die Ahnen aus den Träumen von Karlwekarlwe in den Höhlen unter den Felsen leben.
„Sie sind wirklich wie wir. Du kannst sie sehen. Vor langer, langer Zeit ging ich mit meinem Kochtopf zum Bach hinab, um Wasser zu holen. Einer dieser geheimnisvollen Wesen kam heraus und begann, mit mir zu spielen. Ich konnte nicht weg laufen. Meine Mutter kam, holte mich und rettete mich. Danach haben wir nie mehr an diesem Ort gelagert, niemals mehr.
Sie sind freundlich, diese geheimnisvollen Wesen, aber sie können dich verrückt machen. Sie können dich zu einem von ihnen machen. Sie können sagen, „folge mir“ und du kannst nicht anders. Meinem Vetter ist es so ergangen. Er verschwand. Die Alten hielten eine große Zeremonie ab, besangen die Erde und die Felsen, damit sie meinen Vetter zu uns zurückkommen ließen.
Wir haben dieses Lied jetzt verloren. Wir haben keinen Gesang mehr, der uns die verschwundenen Kinder zurück bringt…“

Die Devils Marbles / Karlwe-Karlewe am Stuart-Highway im Northern Territory

„Dies ist ein wirklich geheimnisvoller Ort. Ich habe hier Rituale abgehalten. Es ist ein geweihter Platz. Ihr müsst auf ihn Acht gehen.“

-Überlieferung: Topsy Napumurta Nelson- 

(Übersetzung ins Deutsche: AustreliaS)



 

 




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